Bauhof

Die Bauhof-Kollegen sind zwar immer irgendwo zu sehen, aber viele von uns wissen gar nicht genau, für welche Aufgaben sie im Gemeindebereich zuständig sind. Wir haben Ihnen die wichtigsten Aufgaben des Bauhofs zusammengestellt:

Straßenbau 
Kontrolle der Straßen bezüglich Schlaglöcher, Verkehrsschilder, Entwässerung der Straßen überprüfen ggf. durchspülen oder neu erstellen, Risse vergießen, Lichtraumprofil kontrollieren

Grünpflege
Schulen, Bäder, Spielplätze, Kriegerdenkmäler, Parkdeck, Rastplätze, Feuerwehrhäuser, Kläranlagen und Klärweiher, Straßengrün an den Gemeindestraßen, Baum- und Sträucherrückschnitt im Friedhof, Schule, Rathaus, Marktplatz und –straße, usw.

Bau- und Instandsetzung
sowie Sanierung von gemeindeeigenen Liegenschaften, Straßen, Feld- und Waldwegen, Wasserleitungs- und Kanalleitungsbau

Werkstatt
Maschinen und Werkzeuge Instandsetzen, Warten und Pflegen

Durchführung des Winterdienstes


Wasserversorgung

Die gemeindliche Wasserversorgung steht auf 3 Säulen:

  • zum einen erfolgt die Gewinnung und Aufbereitung aus eigenem Quellwasser
  • zum anderen aus einem Verbund mit der Wasserversorgung Bayerischer Wald (Waldwasser)
  • zum Dritten in Zusammenarbeit mit der Stadt Hauzenberg.

Das eigene Trinkwasser wird aus 14, ausschließlich im Wald gelegenen, Quellen gewonnen.
Dieses Quellwasser wird in 4 Aufbereitungsanlagen entsäuert und ohne Zugabe von chemischen Aufbereitungsmitteln in die Hochbehälter Untergriesbach, Gottsdorf und Lämmersdorf gepumpt.

Ein vierter Hochbehälter bei Ratzing wird mit Wasser der Wasserversorgung Bayerischer Wald (Waldwasser) gespeist und versorgt den Gemeindeteil Oberötzdorf.

Im gesamten Versorgungsgebiet werden jährlich ca. 250 000 m3 Trinkwasser abgegeben. 

 

 

Kontakt: Andreas Atzinger
Wasserversorgung Untergriesbach
wasserwerkwve-untergriesbach.de
Mobil: 0 151/ 40 20 1555

Tel. / Fax: 0 85 93 / 93 96 40

 


Die Abwasserreinigung des Marktes Untergriesbach

Wichtige Aufgaben für saubere Gewässer und Umweltschutz

In Deutschland ist die Abwasserreinigung eine gemeindliche Pflichtaufgabe, die grundsätzlich im Wasserhaushaltsgesetz geregelt ist, aber noch zusätzlich durch viele Ländergesetze (z.B. BayWG) und Verordnungen erweitert wird. Eine Hauptaufgabe des Klärwerkspersonals ist deshalb die Überwachung und Sicherstellung der Reinigungsleistung an den gemeindlichen Kläranlagen, um die gesetzlich geforderten Grenzwerte sicher und dauerhaft einzuhalten. Dabei ist entscheidend, dass alle Abwasseranlagen (Klärwerke und Pumpwerke) 365 Tage im Jahr einwandfrei funktionieren. Um zu gewährleisten, dass alle Anlagen auch dauerhaft und störungsfrei funktionieren, sind alle Anlagen mit unserem zentralen Prozessleitsystem verbunden. Dieses Prozessleit-system ermöglicht uns die kontinuierliche Überwachung aller Anlagen. Nur so können mögliche Fehlfunktionen aber auch Falschanschlüsse usw. erkannt und sofort behoben werden.

Leider hat die Abwasserreinigung oft den Ruf teuer, aufwändig und eine Belastung für den Bürger zu sein. Niemand denkt dabei an unsere gerade in Bayern wunderschöne Natur! Nur der gezielten Abwassersammlung, -ableitung und -reinigung ist es zu verdanken, dass unsere Gewässer und Bäche sauber sind und auch noch für unsere Kinder bleiben. Leider ist auch vielen nicht bewusst, dass das Verhalten jedes Einzelnen die Abwassereinigung und deren Kosten direkt beeinflusst! Gerade die übermäßige Verwendung von Hygieneartikeln (z.B. Feuchttücher) erzeugt oft erhebliche Probleme an den Abwasser-pumpstationen deren Kosten direkt auf jeden einzelnen Bürger umgelegt werden müssen. Auch die unnötige Verwendung von Desinfektionsmittel in Reinigungsmitteln erschwert die Reinigung dieser Abwässer und erhöht die Kosten.

Die Abwasserreinigung erfordert trotz des Prozessleitsystems eine tägliche Betreuung und Kontrolle der Anlagen, um die Standards einzuhalten, die für den nachhaltigen Betrieb der Systeme und den Schutz der Umwelt notwendig sind. In Folge des Alters der bestehenden Anlagen in Untergriesbach und Aubachtal stehen hier grundlegende Sanierungs- und Umstrukturierungsmaßnahmen an, um die Abwasserreinigung fit für die Zukunft zu machen.

Daten und Fakten:

Mitarbeiter: Markus Gattermann (Leiter), Stefan Miedl (Stellvertreter)
Anschlussgrad: 87 % der Gebäude im Gemeindegebiet
Kanallänge: ca. 65 km (öffentliches Netz)

Kläranlagen und technische Einrichtungen:

  • 4 technische Kläranlagen
    (Untergriesbach Lindlmühle, Gottsdorf, Aubachtal, Jochenstein) 
  • 4 naturnahe Verfahren
    (Lämmersdorf, Kinzesberg, Kroding, Grögöd) 
  • 24 Abwasserpumpwerke
  • 5 Regenrückhalteeinrichtungen
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